Es ist so weit, die Entscheidung steht fest: Sie wollen Ihr Wohngebäude zukunftssicher machen. Eine Sanierung soll für angenehmes Wohnklima sorgen und eine neue Heizung die monatlichen Kosten drücken. Dass es für Sanierungsmaßnahmen staatliche Fördergelder gibt, haben Sie sicher auch schon gehört. Doch wo und wie anfangen und wer begleitet Sie durch diesen Dschungel?
Starten Sie mit einem iSFP – dem individuellen Sanierungsfahrplan. Er ist das Rezept zu Ihrem Sanierungsmenü und zeigt Ihnen auf, welche Komponenten Sie benötigen, welche Maßnahme sinnvoll ist und welche davon förderfähig sind.
Der erste Schritt besteht aus der Erstellung eines iSFP. Und bitte nicht wundern: Vom Erscheinungsbild her sehen alle Sanierungsfahrpläne ziemlich gleich aus. Das liegt daran, dass für diesen Fahrplan eine staatlich vorgegebene „Druckapplikation“ verwendet werden muss. Dies „zwingt“ Energieberatende quasi dazu, gewisse Qualitätsstandards einzuhalten.


Zuerst einmal ist ein iSFP eine simple Bestandsaufnahme: Welche Heiztechnik kommt zu Einsatz, welcher Güte sind die Fenster, sie sind unterer und oberer Gebäudeabschluss beschaffen und wie viel Wärme lassen eigentlich die Wände hindurch? Alles wird erfasst, die Bauteile werden mit Zahlen versehen (so genannte U-Werte) und so entsteht Schritt für Schritt eine Bilanz: Was ist gut, was sollte verbessert werden?
Qualifizierte Sanierungsempfehlungen
Auf Basis dieser Bilanz entsteht dann auf dem Papier Schritt für Schritt der angestrebte Zielzustand: Das Gebäude wird in der Theorie in meist 3 Schritten bis zum Effizienzhaus saniert. Diese Schritte bauen aufeinander auf und berücksichtigen natürlich die Sinnhaftigkeit von Maßnahmen. Wer z. B. zuerst die Heizung austauscht und danach erst die Dämmung optimiert, hat am Ende eine hoffnungslos überdimensionierte Wärmepumpe im Keller stehen, die nicht mehr effizient arbeitet. An jeder Maßnahme hängt außerdem ein Preisschild. So wissen Sie von Anfang an, was Sie für Ihr Investment erhalten.
Wussten Sie eigentlich, dass mein Honorar von 1.300 EUR für einen iSFP (für ein Haus bis maximal 2 Wohneinheiten) zu 50 % vom BAFA gefördert wird? Ihr effektives Investment beträgt also tatsächlich nur 650 EUR!

